Krisenmanagement in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise und ihre Folgen trafen die meisten Unternehmen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Der weitere Verlauf der Pandemie und ihre mittel- und langfristigen Folgen sind nur bedingt vorhersehbar und kalkulierbar. Seit mehr als sechs Wochen telefoniere ich – leite Informationen und Checklisten weiter – und stehe mit Rat und Tat den Unternehmern per Zoom, per Mail, per Telefon, per Skype usw. zur Verfügung. Viele Fragen und Ängste laufen gerade auf. Aber mal ehrlich: Es gibt immer einen Weg!

Deshalb müssen Unternehmen nun permanent prüfen, ob ihr geplantes Krisenmanagement noch den Erfordernissen entspricht, und ihre Maßnahmenpläne gegebenenfalls ändern. Sie müssen in der Krise agil agieren.

Dessen ungeachtet sind aber auch in der Corona-Krise folgende elementare Regeln des klassischen Krisenmanagements nötig:

• Krise wahrnehmen und akzeptieren
• Worst-Case im Team besprechen
• Krisenplan besprechen (oder wer / wo kann ich Hilfe & Unterstützung bekommen?)
• Krise und Plan zeitnah kommunizieren
• Angebote und Strategien anpassen
• Präsenz und Menschlichkeit zeigen
• Zukunftsblick bewahren

Deshalb müssen Unternehmenslenker stets auch die Zeit nach der Krise soweit möglich gedanklich vorwegnehmen, denn nur dann können sie die Chancen, die sich aus jeder Krise auch ergeben, aktiv nutzen und so die Existenz sowie den Erfolg ihres Unternehmens langfristig sichern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bettina Angerer

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